- Geboren 1971, von Estavayer (Forel)
- Diplom als Journalistin BR, EFZ als Landwirtin
- Wohnhaft in Rueyres-les-Prés
- im Amt seit 2022
- Die GRÜNEN
- Verheiratet mit Steve Bonvin, 2 Mädchen
- Frühere Tätigkeit: Meisterlandwirtin auf einem Biohof und Journalistin
Zuständing für
Direktion für Bildung und kulturelle Angelegenheiten (BKAD)
Spitalgasse 1
1701 Freiburg
T +41 26 305 12 06
F +41 26 305 12 14
Ämter der BKAD
- Amt für französischsprachigen obligatorischen Unterricht
- Amt für deutschsprachigen obligatorischen Unterricht
- Amt für Sonderpädagogik
- Archäologie
- Ausbildungsbeiträge
- Berufsberatung und Erwachsenenbildung
- Generalsekretariat EKSD
- Kultur, Bibliothek, und Museen
- Kulturgüter
- Lehrmittelverwaltung
- Pädagogische Hochschule
- Ressourcen
- Universität
- Universitätsfragen
- Unterricht der Sekundarstufe 2
Biografische Angaben
Sylvie Bonvin-Sansonnens wird am 25. Oktober 1971 in Estavayer-le-Lac geboren. Sie heiratet 1997 Steve Bonvin. Das Paar hat zwei Kinder.
Nach dem Gymnasium beginnt sie eine Ausbildung zur Journalistin am Centre romand de formation des journalistes (CRFJ) in Lausanne. Im Alter von 31 Jahren entscheidet sie sich für die Landwirtschaft und besucht das Landwirtschaftliche Institut Grangeneuve. Sie hat eine Matura mit Latein und Englisch (1991), ein Diplom als Journalistin BR (1993), ein EFZ als Landwirtin (2003), einen eidgenössischen Fachausweis als Betriebsleiterin (2008) und ein Meisterdiplom in Landwirtschaft (2013).
Sylvie Bonvin-Sansonnens pflegt ein reiches Vereinsleben. Sie spielt Volleyball, ist Amateurschauspielerin, Mitglied und Leiterin einer Guggenmusik und Mitglied des Kavallerievereins Payerne. Sie gründet und leitet den nationalen Verband der Züchterinnen und Züchter von Zugpferden französischer Rassen «Suisse Trait Français». Sie ist Präsidentin von Bio Fribourg/Freiburg. Sie präsidiert zudem den Verwaltungsrat von Progana Bio Romandie und den Stiftungsrat des Centre éducatif et pédagogique d'Estavayer (CEP). Sie ist Vorstandsmitglied von Lignum Fribourg Freiburg und Präsidentin des strategischen Ausschusses des Salon Bois, in Bulle.
Sylvie Bonvin-Sansonnens veröffentlicht zwei Sammlungen wöchentlicher Kolumnen, die zwischen 2009 und 2012 in der Zeitschrift Terre & Nature erschienen sind. Sie ist Verfasserin von zwei Büchern: Chroniques d’une paysanne. Editions Terre & Nature (2013), La ferme! Editions du Bois Carré (2021).
Sylvie Bonvin-Sansonnens kandidiert bei den Wahlen in den Grossen Rat im Jahr 2011. Sie steht an erster Stelle der Nichtgewählten und tritt die Nachfolge von Louis Duc an, der 2015 stirbt. Sie wird 2016 wiedergewählt und ist von 2017 bis 2018 Fraktionschefin. 2019 ist sie zweite, 2020 erste Vizepräsidentin des Grossen Rats und präsidiert diesen im Jahr 2021. Sie ist Mitglied des Vorstands der Sektion Broye der Grünen.
Als Marie Garnier zurücktritt, stellt sich Sylvie Bonvin-Sansonnens zur Wahl in den Staatsrat (März 2018). Die Kandidatur der Sozialdemokratin Valérie Piller-Carrard spaltet die Linke im ersten Wahlgang und ermöglicht die Wahl von Didier Castella im zweiten Wahlgang.
Im Jahr 2021 gehört Sylvie Bonvin-Sansonnens einer gemeinsamen Liste der linken Parteien an und wird in den Staatsrat gewählt. Sie steht der Direktion für Bildung und kulturelle Angelegenheiten vor.
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Sylvie Bonvin-Sansonnens, geboren am 25. Oktober 1971 in Estavayer-le-Lac, von Estavayer (Forel), katholisch. Ihre Familie wohnt bis 1973 in Rueyres-les-Prés, von 1973 bis 1990 in Granges-Marnand (VD) und danach wieder in Rueyres-les-Prés. Ihr Vater, Hervé Sansonnens, ist Landwirt und später landwirtschaftlicher Angestellter bei den Grossmühlen in Granges-Marnand. Schliesslich arbeitet er als Verkaufsberater für eine landwirtschaftliche Genossenschaft. Von 1991 bis 1998 ist er Ammann der Gemeinde Rueyres-les-Prés. Die Mutter von Sylvie Bonvin-Sansonnens, Donatienne, geborene Broye, stammt aus Nuvilly. Sie ist Arbeiterin, Hausfrau und Mutter. Der Grossvater, Donat Broye, war Bauer, Cafetier, Ammann der Gemeinde Nuvilly und von 1910 bis1920 konservativer Grossrat. Sylvie Bonvin-Sansonnens ist eines von drei Geschwistern.
Sie heiratet 1997 Steve Bonvin, geboren 1965, von Arbaz (VS). Das Paar hat zwei Kinder.
Sylvie Bonvin-Sansonnens absolviert die Primarschule in Granges-Marnand (VD) und die Orientierungsschule in Payerne (VD). Anschliessend geht sie aufs Gymnasium in Yverdon-les-Bains (VD). Direkt danach beginnt sie eine Ausbildung zur Journalistin am Centre romand de formation des journalistes (CRFJ) in Lausanne. Im Alter von 31 Jahren entscheidet sie sich für die Landwirtschaft und besucht das landwirtschaftliche Institut Grangeneuve. Sie hat eine lateinisch-englische Matura (1991), ein Diplom als PR-Journalistin (1993), ein EFZ als Landwirtin (2003), einen eidgenössischen Fachausweis als Betriebsleiterin (2008) und ein Diplom als Meisterlandwirtin (2013).
Sie beginnt ihre berufliche Laufbahn als Journalistin bei der Zeitung Le Républicain in Estavayer-le-Lac und ist später beim Regionalradio RTN in Marin (NE) tätig. Anschliessend arbeitet sie als freie Journalistin und Kolumnistin für Terre & Nature. Sie ist Alphirtin im Vallée de Joux. Anschliessend wird sie Gewerkschaftssekretärin bei Uniterre. Sie ist Delegierte für die Schweiz bei der Europäischen Koordinierung der Landwirtschaft (heute: Via Campesina) in Brüssel. 2005 kehrt sie auf das Familiengut in Rueyres-les-Prés zurück. Im Jahr 2012 stellt sie ihr Gut auf biologische Landwirtschaft um. Sie bildet dort sechs Lehrlinge aus. Zwischen 2005 und 2012 betreibt sie auf den Wochenmärkten von Estavayer-le-Lac und Payerne einen Stand mit ihren Hofprodukten, danach bietet sie wöchentliche Gemüsekörbe im Abonnement an. Sie züchtet Pferde der Rasse «Trait Comtois» und nimmt an Projekten für den Pferdezug in der Landwirtschaft teil.
Sylvie Bonvin-Sansonnens pflegt ein reiches Vereinsleben. Sie spielt in Granges-Marnand Volleyball, der Club spielt in der ersten Liga. Sie ist Amateurschauspielerin am Théâtre de l'Arlequin in Fétigny, Mitglied und Leiterin der Broye-Guggenmusik «Les Ménéguèzes» und Mitglied der Société de cavalerie in Payerne.
Sie gründet und leitet den nationalen Verband der Züchterinnen und Züchter von Zugpferden französischer Rassen «Suisse Trait Français». Sie ist Präsidentin von Bio Fribourg/Freiburg, der Vereinigung der Biobäuerinnen und -bauern des Kantons. Sie präsidiert zudem den Verwaltungsrat von Progana Bio Romandie und den Stiftungsrat des Centre éducatif et pédagogique d'Estavayer (CEP). Sie ist Vorstandsmitglied von Lignum Fribourg und Präsidentin des strategischen Ausschusses des Salon Bois in Bulle.
Sie engagiert sich als Sekretärin der Pfarrei in Rueyres-les-Prés.
Sylvie Bonvin-Sansonnens veröffentlicht zwei Sammlungen wöchentlicher Kolumnen, die zwischen 2009 und 2012 in der Zeitschrift Terre & Nature erschienen sind. Sie ist Autorin von zwei Büchern:
- Chroniques d’une paysanne. Editions Terre & Nature, 2013;
- La ferme ! Editions du Bois Carré, 2021.
Sylvie Bonvin-Sansonnens hat viele Hobbys: Theater, Konzerte, Kino und Lesen. Sie fährt mit dem Pferdegespann, fährt Fahrrad und geht zu Fuss.
Sylvie Bonvin-Sansonnens kandidiert bei den Wahlen in den Grossen Rat im Jahr 2011. Sie steht an erster Stelle der nachrückenden Kandidierenden und tritt die Nachfolge von Louis Duc an, der 2015 stirbt. Sie wird 2016 wiedergewählt und ist von 2017 bis 2018 Fraktionschefin. 2019 ist sie zweite, 2020 erste Vizepräsidentin des Grossen Rats und präsidiert diesen im Jahr 2021. Sie ist Mitglied des Vorstands der Sektion Broye der Grünen.
Als Marie Garnier zurücktritt, stellt sich Sylvie Bonvin-Sansonnens zur Wahl in den Staatsrat (März 2018). Die Kandidatur der Sozialdemokratin Valérie Piller-Carrard spaltet die Linke im ersten Wahlgang und ermöglicht die Wahl von Didier Castella im zweiten Wahlgang.
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Im Jahr 2021 gehört Sylvie Bonvin-Sansonnens einer gemeinsamen Liste der linken Parteien an und wird in den Staatsrat gewählt. Sie steht der Direktion für Bildung und kulturelle Angelegenheiten vor.
Sylvie Bonvin-Sansonnens ist Vizepräsidentin der Schweizerischen Hochschulkonferenz und Mitglied des ständigen Ausschusses für Fragen der Hochschulmedizin. Sie ist Vorstandsmitglied der Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektorinnen und -direktoren und der Interkantonalen Erziehungsdirektorenkonferenz der französischen Schweiz und des Tessins. Sie präsidiert die Plenarversammlung Kultur der Letzteren.
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Sylvie Bonvin-Sansonnens ist für viele Ziele im Regierungsprogramm 2022-2026 verantwortlich. Sie ist für die Einführung der digitalen Bildung für die obligatorische und die Sonderschule zuständig. Die Einführung des BYOD-Konzepts wird weitergeführt. Das Projekt des gymnasialen Maturitätsausweises ist in Arbeit (Matu 27). Der Zusammenschluss der Pädagogischen Hochschule mit den Erziehungswissenschaften der Universität wurde beschlossen und wird 2025 in Form einer neuen Fakultät in der Alma Mater vollzogen. Die BKAD bietet im Laufbahnzentrum, das im November 2023 eröffnet wurde, Beratung und Informationen für Erwachsene an. Der Kanton setzt seine Politik der Positionierung in der Schweizer Hochschullandschaft fort: Es sind Bauten erforderlich für die Rechtswissenschaften, die Wissenschaft und die Medizin.
Die BKAD will auch die Kultur fördern und ihre Verbreitung erleichtern, unter anderem durch die Überarbeitung des Gesetzes über kulturelle Angelegenheiten. Ausserdem führt sie eine Bestandsaufnahme des Kulturerbes von nationaler, regionaler und lokaler Bedeutung durch. Zusammen mit der RIMU verfolgt sie Projekte zur Erweiterung der KUB, zur Verlagerung des NHMF an die Route des Arsenaux und zum Bau des interinstitutionellen kantonalen Lagers für Kulturgüter in Givisiez.
Die BKAD beteiligt sich an der nationalen Beratungsstrategie, insbesondere durch den Kontakt mit den Eltern der Schülerinnen und Schüler und durch die Anpassung genauer Konzepte für die jeweilige Zielgruppe. Gemeinsam mit der VWBD arbeitet sie daran, Schülerinnen und Schülern mit Schwierigkeiten die bestmögliche Betreuung zukommen zu lassen und Risikosituationen frühzeitig zu erkennen. Sie schafft von 2022 bis 2024 neue Stellen für Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter an der obligatorischen Schule. Sie führt eine umfassende Umfrage über die Arbeitszeit von Lehrpersonen durch, die sich über das gesamte Jahr 2023 erstreckt.
Sie arbeitet mit der GSD an der Früherkennung von Schülerinnen und Schülern mit einer Autismus-Spektrums-Störung. 2023 wurde ein kantonales Zentrum für intensive Frühintervention eröffnet.
Die BKAD kümmert sich um die systematische Einführung von Immersionsprojekten in der Partnersprache in den Stufen 1, 2 und 3. Den Schulleitungen wurden Anleitungen zur Förderung von Projekten abgegeben.
Sylvie Bonvin-Sansonnens setzte sich im Grossen Rat für das Gesetz vom 29. Juni 2023 ein, mit dem das Gesetz von 1997 über die Universität geändert und das Gesetz von 2015 über die Pädagogische Hochschule Freiburg aufgehoben wird. Dadurch kann die PH in die Universität integriert werden, indem eine neue Fakultät geschaffen wird.
Sylvie Bonvin-Sansonnens hat das Dekret vom 21. März 2023 über die Einreichung einer Standesinitiative bei der Bundesversammlung (Für die Wiederaufnahme der Schweiz in das Forschungsprogramm Horizon Europe) durch den Grossen Rat gebracht.