Förderprogramm des Bundes «Energie-Regionen»

Mit dem Programm 2016-2019 unterstützt der Bund Energie-Regionen bei der Realisierung von Projekten und bei der Stärkung regionaler Trägerschaften. Das neue Programm liegt auf der Line des 2012 gestarteten Förderprogramms, mit dem der Bund die Regionen im Bereich der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz unterstützt.

Auf dem Weg zur Energie-Region
Arbeiten mehrere Gemeinden im Energiebereich zusammen, können sie regionale Synergien nutzen und ihre energiepolitischen Ziele leichter erreichen, zumal kleinen und ländlichen Gemeinden oft Zeit und Geld fehlen, um im Alleingang energiepolitisch aktiv zu sein.

Energie-Regionen bestehen in der Regel aus drei bis zwölf geografisch zusammenhängenden Gemeinden. Sie organisieren sich unterschiedlich: Sie arbeiten lose zusammen, sie bilden eigenständige Vereine oder sie sind in bestehenden regionalen Trägerschaften (z.B. Naturpärke oder Planungsverbände) eingegliedert. Gemeinsam fördern die Gemeinden in Energie-Regionen die regionale Produktion von erneuerbaren Energien. Und sie verfolgen das Ziel, die Energie effizienter zu nutzen.

Energie-Region werden
in vier Schritten :

  1. Um eine Energie-Region aufzubauen, braucht es in einem ersten Schritt den Anstoss zur interkommunalen Zusammenarbeit im Energiebereich.
  2. Nach der Initiierung werden in einem zweiten Schritt das geographische Gebiet und die Beteiligten der Energie-Region festgelegt.
  3. Um die Zusammenarbeit erfolgreich zu gestalten, müssen sich die beteiligten Gemeinden auf eine gemeinsame Vision zur regionalen Energiezukunft einigen. Basis dafür bildet die Bilanzierung der bisherigen Energienutzung und der vorhandenen Potenziale.
  4. Damit die Energie-Region langfristig besteht, brauchtes in einem vierten Schritt definierte Strukturen. Die Gemeinden müssen verbindlich einbezogen und die Zusammenarbeit institutionalisiert werden.

Vorteile für die Energie-Regionen
Energie-Regionen im laufenden Programm profitieren von folgenden Vorteilen:

  • Projekbeiträge (max. 40% der Projektkosten).
  • Unterstützung durch Energie-Regionen-Beratende(u.a. jährliches Gespräch).
  • Coaching neuer Energie-Regionen.
  • Teilnahme an Erfahrungsaustausch-Treffen.

Weitere Informationen : www.region-energie.ch

Ähnliche News