Der Integrationspool+ (IP+) ist eine innovative Massnahme zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit. Er unterstützt Personen, die seit einiger Zeit vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen sind, bei der Stellensuche.

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Aufgaben

Das bietet der IP+: Betreuung durch ein Zweierteam, das aus einer Personalberaterin bzw. einem Personalberater und einer Sozialarbeiterin bzw. einem Sozialarbeiter besteht; intensives Coaching während maximal 9 Monaten (individuelle Beratung); koordinierte Gewährung von Massnahme zur sozialen (SEM) und beruflichen Eingliederung (Vertrag nach BAMG – Gesetz über die Beschäftigung und den Arbeitsmarkt).

Eintrittskriterien (müssen kumulativ erfüllt sein)

Der IP+ richtet sich an stellensuchende Personen, die: keinen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigungen haben oder ausgesteuert sind; Leistungen der Sozialhilfe beziehen oder während der letzten 12 Monate bezogen haben; motiviert sind, eine neue Stelle zu finden.

Anmeldung

Das regionale Arbeitsvermittlungszentrum und der Sozialdienst melden die betroffenen Personen gemeinsam an. Diese unterzeichnen eine Zusammenarbeitsvereinbarung. 

Gesetzliche Grundlage

Die IP+ nach fünfjähriger Laufzeit

Die bei ihrer Lancierung in der Schweiz noch einzigartige Massnahme Integrationspool+ (IP+) wurde nach fünf Jahren Laufzeit einer Beurteilung unterzogen. Die erfreuliche Bilanz beweist, dass die Massnahme die Erwartungen erfüllt: Für über 45 % der betreuten Personen konnte eine Eingliederungslösung gefunden werden.

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