Heizungen und Verbrennung, Luftschadstoffausstoss

Feuerungsanlagen sind eine wichtige Quelle von Stickoxiden und Feinstaub.

Kamin
Kamin © 2011 Benjamin Ruffieux - 2011 Benjamin Ruffieux

Im Kanton Freiburg gibt es ungefähr:

  • 32'000 Öl- oder Gasheizungen;
  • 10'000 holzbefeuerte Anlagen mit einer Leistung von weniger als 70 kW (inklusive Ofen);
  • 300 holzbefeuerte Anlagen (Schnitzel, Pellets) mit einer Leistung von mehr als 70 kW.

Kontrolle der öl- oder gasbetriebenen Anlagen mit einer Leistung von weniger als 1 MW

Die Messung der Emissionen solcher Anlagen ist durch den Beschluss betreffend die obligatorische Kontrolle gewisser Heizungs- und Warmwasseraufbereitungsanlagen geregelt. Die Kontrollen werden alle zwei Jahre durch als offizielle Kontrolleure amtierende Kaminfeger durchgeführt. Entspricht eine Heizung den Vorschriften nicht, legt der Kaminfeger eine Frist zur Behebung der Mängel fest. Kann die Anlage nicht alle Vorschriften der LRV einhalten, verlangt das AfU ihre Sanierung.

Kontrolle der holzbefeuerten Anlagen mit einer Leistung von mehr als 70 kW

Regelmässige Messungen werden durch das AfU oder ein spezialisiertes Labor durchgeführt. Anlässlich der Änderung der LRV im Jahre 2007, wurde der Staubgrenzwert verschärft. Eine Sanierungsfrist wurde dementsprechend für die meisten bestehenden Anlagen festgelegt.

Die Einhaltung des Staubgrenzwertes verlangt in der Regel die Installation eines Feinstaubabscheiders.

Kontrolle der holzbefeuerten Anlagen mit einer Leistung von weniger als 70 kW

Diese Anlagen werden zur Zeit nur kontrolliert, wenn ihre Rauchgase die Nachbarschaft belästigen. Der Bund hat kürzlich die Einführung einer obligatorischen periodischen Kontrolle (alle 4 Jahre) beschlossen.

Bei handbeschickten Feuerungen (insbesondere Öfen) ist es wichtig, einzig naturbelassenes Holz in Form von Holzscheiten zu verfeuern und die Anlage gemäss den Anleitungen des Herstellers zu betreiben. Dank richtigem Anfeuern  werden die Emissionen (Kohlenmonoxid und Feststoffe) deutlich gesenkt.

Verbrennung im Freien

In Anwendung des Artikels 30c Absatz 2 des Bundesgesetztes über den Umweltschutz ist die Abfallverbrennung im Freien strengstens untersagt. Ausgenommen sind natürliche Wald-, Feld- und Gartenabfälle, die genügend trocken sind, sodass ihre Verbrennung keinen sichtbaren Rauch erzeugt. Eine Vollzugshilfe gibt Aufschluss über die Regeln zur Verbrennung natürlicher Abfälle.

Kontakt

Sektion Luft, Lärm und NIS

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